Anti-Stress in der Schwangerschaft – So fühlst du dich frei und entspannt

Anti-Stress in der Schwangerschaft – So fühlst du dich frei und entspannt

Liebe Schwangere,

bist du in deinem Alltag häufig überfordert und gestresst? Das kenne ich aus meiner Schwangerschaft sehr gut. Doch heute möchte ich dir etwas verraten 🙂 . Etwas, das dich in jedem Moment frei machen kann, wenn du es willst.

Doch lass‘ mich dir erst noch etwas zur Schwangerschaft, dieser unbeschreiblich wundersamen Phase, sagen.

Dazu möchte ich dir einen Ausschnitt aus meinem E-Book „Haus-/Alleingeburt – Verstanden werden und mit Ängsten umgehen“ zeigen, da er dies wunderbar erfasst (aus dem Kapitel „Umgang mit Angst“):


Die Schwangerschaft. Was für eine wunderbare Zeit und Chance, dich ganz auf deinen Körper zu konzentrieren und dich wieder mit ihm zu verbinden.
Lange lief ich davor weg, in mich hinein zu fühlen und wirklich „bei mir“ zu sein. Zu groß war die Angst vor der Angst, vor all dem, was da hochkommen mag, wenn ich raus aus meinen Gedanken und rein in meinen Körper gehe. Zu groß schien die Gefahr loszulassen…

Angst kann einen lange dort festhalten, wo man ist, in seinem Leid und weglaufend vor dem wahrhaftigen Leben und dem „lebendig Sein“.

Doch irgendwann tat ich die eine erste Sache, die nötig ist und das immer wieder: Ich entschied mich, nicht mehr zu leiden. […]

In meiner Schwangerschaft hatte ich dann wieder auf ganz andere wunderbare Weise, die Chance in meinen Körper und meine Kraft zu gehen. Ein unbeschreiblicher Zustand.

Fühlst du auch, was das Wesen in dir mit deinem Sein macht?

Mir schien es als hätte ich veränderte Kraft, dadurch, dass ich nun zu zweit war und das kleine Licht durch mich schien.

Versuche diese Kraft in dir zu nutzen, um […] immer wieder in den jetzigen Moment zurück zu kehren und um dein „verbunden sein mit allem“ wieder wahrzunehmen.


 

Fühlst du es??

Diese Kraft in uns kann es uns, wenn wir schwanger sind, ermöglichen, unseren Körper noch besser zu fühlen, davon bin ich überzeugt, denn so habe ich es in meiner Schwangerschaft erlebt. Dieser Zustand erleichterte es mir, in manchen Situationen des Dramas, schneller aus dem Gefühls-Chaos hinaus zu kommen und bewusst zu werden.

Was kann dich also nun in jedem Moment frei machen?

Mit deiner Aufmerksamkeit in deinen Körper zu gehen!

Wenn man das noch nie gemacht hat, ist es erst einmal komisch und man weiß nicht so recht, was man machen soll. Mir fiel es am Anfang immer leichter, erst einmal nur meine Hände zu fühlen.

 

Ich gebe dir hier nun 3 Wege, wie du deine Hände fühlen kannst:

1. Du kannst es konkret „üben“: Setze oder lege dich dazu an einen ruhigen Ort, wo du dich wohlfühlst und halte deine Hände vom Körper weg, sodass sie nichts berühren. Mir hat es am Anfang geholfen, meine Augen zu schließen. Konzentriere dich erst einmal auf eine deiner Hände. Frage dich dann selber – und das formuliert Eckhart Tolle in seinem Vortrag „Freiheit von Gedanken“ sehr wirkungsvoll:

 Wie kann ich wissen, […]ob meine rechte oder linke Hand, welche es sei, noch da ist? Wie kann ich das herausfinden, ob die noch da ist, ohne zu schauen oder (sie) zu bewegen?

Als ich damit anfing, hatte mein Kopf mir nun vieeeel zu sagen. Vor allem, wie unsinnig das Ganze doch sei. Es fühlte sich sehr schwer an. Ich versuchte es zu sehr. Irgendwann begriff ich mehr und mehr, dass es einfach um das „Machen“ geht. Ich muss nichts versuchen oder bestimmt „sein“, ich muss den Schritt einfach nur gehen. Die Gedanken loslassen und hinfühlen: Wo ist meine Hand.

Wo ist deine Hand?

Ich ermutige dich hier dazu, dich nicht gegen deine Gedanken zu wehren. Lass‘ sie kommen und gehe dann wieder heraus aus ihnen.

Irgendwann wurde bei mir meine Hand warm und kribbelte. Nur kurz und da waren auch schon wieder die Gedanken, aber ich ging wieder hinein. Und dann ging ich über zur nächsten Hand und fühlte irgendwann beide Hände: warm, weich, „da“.

Wenn du das „geübt“ hast und du somit immer mal wieder ein paar Momente im Hier und Jetzt warst, ohne Gedanken, passiert etwas in dir. Das merkst du am Anfang vielleicht noch gar nicht so: Die Bereitschaft wird größer, du wirst bewusster. Das heißt, dass du in alltäglichen Situationen eventuell erinnert wirst. Deine innere Stimme gibt dir dann so kleine „Winks“ in Richtung „Hände fühlen“. Ich rate dir hier: Gehe diesen nach 🙂 .

2. Du kannst dich im Alltag daran erinnern oder eher, dich erinnern lassen: Wenn du den ersten Weg immer mal wieder gehst, für ein paar Minuten zwischendurch, dann kannst du weitergehen und es in Situationen tun, wo du gerade etwas tust/beschäftigt bist.

Auch hier wollte mir mein Verstand immer weismachen, dass es weit aus Besseres und Wichtigeres in dem Moment gibt, als das „Hände fühlen“. „Wo führt mich das schon hin?!“. Das kann der Verstand gar nicht begreifen. Vertraue weiter auf die Stimme in dir und fühle deine Hände beim Abwaschen, Müll rausbringen, Essen machen, von einem Ort zum anderen gehen, usw.

Nun kommen wir zu dem Part, der am allerschwersten erscheint. Zumindest war das bei mir so:

3. Du kannst es in herausfordernden Situationen tun: Es sind die Momente, wo wir am meisten mit unserem Verstand identifiziert sind. Ob im Streit, in einer Angstsituation, wenn etwas Überraschendes Unangenehmes passiert, o.ä.. Wir sind in unseren Gedanken und Emotionen und scheinen dort nicht heraus zu kommen. Doch es geht auch hier. Probiere es einfach: Lass‘ deine Gedanken los. Keine Sorge, es wird nichts Schlimmes passieren. Was hast du zu verlieren? Gehe den Schritt einfach und fühle deine Hände. Es wird unfassbar befreiend sein, wenn du es zulässt. Vor allem, in den Momenten, wo es einem gerade am unmöglichsten erscheint.

Wenn du es mit dem zweiten Weg, im Alltag, wenn gerade alles soweit gut läuft, „übst“, dann wirst du merken, dass es dir in herausfordernden Situationen ebenfalls immer leichter fallen wird, auch wenn es am Anfang vielleicht nur ein paar Sekunden sind. Es bewirkt etwas.

Was ich in meiner Schwangerschaft irgendwann beobachten konnte, war, dass während einer Stress- oder Drama-Situation meine Hände immer öfter plötzlich ganz warm wurden und mich so daran erinnerten, mich nicht hineinzusteigern, sondern raus und mit der Aufmerksamkeit in meine Hände zu kommen.

Also, versuche es!

Voraussetzung ist, dass du es wirklich willst und deine Gedanken loslässt, dann wird es funktionieren und du wirst dich wunderbar frei fühlen.

Sei aber auch nicht zu streng mit dir. Unsere Gedanken sind hartnäckig und wollen uns schnell wieder „gewinnen“. Versuche es einfach immer wieder, wenn du dich erinnerst, egal ob in einer herausfordernden oder einer „ganz normalen“ Situation.

 

Verlierst du dich noch häufig in deinen Gedanken? Würde es dir leichter fallen, wenn jemand dich durch eine solche Entspannungsübung hindurchführen würde?

Dann möchte ich dich ganz herzlich zu meinem Live- Enstpannungs-Webinar für Schwangere einladen!

Am 10. Juni 2017, um 13 Uhr geht’s los!

Ich freue mich auf dich!

Alles Gute für deine Schwangerschaft,

Linda

 

 

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