<p>„Das Gesicht in die Sonne halten“ – 6 Tipps für mehr Lebendigkeit</p>

„Das Gesicht in die Sonne halten“ – 6 Tipps für mehr Lebendigkeit

Die Sonne genießen? Das kann doch jeder.“ dachte ich mir. Wieso es sich für mich jedoch als gar nicht so einfach herausgestellt hat, die Sonnenstrahlen auf meinem Gesicht zu genießen und wie es trotzdem zu tun, mein Herz erfüllt und mich somit lebendiger gemacht hat, möchte ich dir jetzt erzählen.

Ich gehe in einer kleinen Straße spazieren. Ich komme an eine kleine Kreuzung und – „Oh, wie schön, da ist die Sonne!“. Sie scheint auf die Kreuzung und mich von der Seite an.
Und genau hier beginnt schon mein wertvoller Schritt „Das Gesicht in die Sonne halten“ für dich.
Wenn du ihn das nächste Mal, wenn du der Sonne begegnest, ausprobieren möchtest, dann sind das hier meine 6 Tipps für dich:

1. Beobachte deine Gedanken: An der Kreuzung beobachte ich bei mir, dass mein Verstand versucht herauszufinden, ob ich nun etwas stehen bleiben sollte oder nicht. Ich bin hin- und hergerissen zwischen „Ach, guck kurz hin und geh einfach weiter.“ und „Komm, du musst ein bisschen stehen bleiben und sie genießen!“

Das ist mein Kopf.

Was kannst du da bei dir beobachten?

2. Beobachte deine Gefühle: Ich bemerke bei mir eine Anspannung, da ich das Gefühl habe, eine Entscheidung treffen zu müssen und es muss eine „Gute“ sein. Da ist Stress, Unruhe und natürlich die Angst davor, die Sonne zu verpassen, wenn ich weitergehe, aber auch vor dem „Anfangen“, den Schritt zu gehen und sie WIRKLICH zu sehen, habe ich Angst.

Und hier geht es nun darum, diesen wertvollen Schritt einfach zu GEHEN!

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Da ist deine Chance! Ergreife sie 🙂

Denn ganz unabhängig von Kopf und Gefühl, gibt es noch etwas in dir und du kannst es besser hören, wenn du deine Gedanken und Gefühle beobachtest und dich somit von ihnen distanzierst, das heißt, Raum schaffst, um es wirklich zu hören.

Natürlich spreche ich hier von deinem erfüllten Herz, das einfach DA ist, egal, ob du nun dein Gesicht in die Sonne hältst oder nicht, es ist da und wenn du es fühlst, dann wird sich in dir eine unglaubliche Fülle ausbreiten.

Ich entscheide mich an der Kreuzung für „das Gesicht in die Sonne halten“, da ich meine Angst vor dem “Anfangen” sehe und das heißt, dass dort etwas für mich versteckt ist, wenn ich nur diesen einen Schritt gehe!

3. Geh den Schritt, halte dein Gesicht in die Sonne: Ich stelle mich also so hin, dass die Sonnenstrahlen direkt in mein Gesicht fallen. Im ersten Moment ist es wunderbar warm und hell. Doch die Gedanken kommen wieder (das ist sowieso gewiss): „Wie lange willst du denn jetzt hier stehen? Das ist doch sinnlos!“ „Du musst doch noch dies und das machen.“ „Geh einfach weiter, du hast sie doch jetzt genossen.“ Diese Gedanken führen natürlich wieder zu Gefühlen, wie Unruhe, Stress und Anspannung.

Hier lade ich dich ein, hier Tipp 1 und 2 zu wiederholen. Und dann

4. bleib stehen. Und hier kann es nun sein, dass wirklich ein Gefühl von Angst, was du in der Vergangenheit lieber weggedrückt hast, hochkommt und nun angeschaut werden möchte.

5. Sei dankbar! Vielleicht kommen auch ein paar Tränen oder mehr. Lass es zu. Beobachte dieses Gefühl und lass es DA sein. Es ist egal, was für eine Geschichte dazugehört, denk nicht über das Gefühl nach, sondern FÜHL ES. So kannst du dich wunderbar lösen und noch mehr Raum schaffen, für dein wunderbar warmes Herz.

Ich fühle mich danach unheimlich gelöst und erfüllt.

Weitere Gedanken, wie „Oh, die Leute gucken komisch, weil ich hier so lange einfach an der Kreuzung stehe.“ „Ich darf nicht weinen, dann falle ich noch mehr auf und bin nicht mehr ‚normal‘.“, beobachte ich und lasse diese, genau wie das darauffolgende Gefühl der Unsicherheit, wieder einfach sein.

6. Loslassen: Irgendwann spüre ich in mir, dass ich weitergehen werde und das fühlt sich gut an. Doch natürlich kommen wieder Gedanken, die mich festhalten wollen: „Nun hast du doch GERADE etwas gefunden, was dich so erfüllt und so gelöst fühlen lässt, das musst du festhalten, bleib stehen!“. Und die Angst vor dem Loslassen macht sich in mir breit. Das alles kann ich wieder beobachten und gehe den nächsten Schritt, nämlich: weiter. (Meine Gedanken und Gefühle weiterhin beobachtend.)

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“[…]du lässt das alles los und setzt dich auf eine Parkbank.[…]Beobachte den Verstand. Lächle über ihn.”
(Eckhart Tolle “Jetzt! Die Kraft der Gegenwart”)

 

 

Wie geht es dir damit?

Indem ich diesen wertvollen Schritt gegangen bin, sind mir die Angst vor dem Anfangen, sowie die Angst vor dem Loslassen sehr bewusst geworden. Ich habe sie beobachtet, mir dadurch selber erlaubt zu sein und bin den Schritt trotzdem gegangen. So habe ich mein warmes, erfülltes Herz, ja mein Sein, wieder wahrnehmen können.

Deshalb gebe ich dir diesen wertvollen Schritt mit auf den Weg. Probier ihn aus, wenn du das nächste Mal die Sonne erblickst und sieh, was in dir passiert.

Ich bin gespannt, was du finden wirst!

Alles Liebe,

Linda

 

Hier ist mein Video für dich dazu. Ich genoss die Sonne an einem wunderschönen Tag am Wasser:

 

Bleib auf dem Laufenden! 🙂

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